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Markierungen - Gespräche zur kulturellen Vielfalt - 2009

Die Tagungsreihe „Markierungen - Gespräche zur kulturellen Vielfalt“ gehen 2009 in das vierte Jahr ihres Bestehens. Wenn in den ersten drei Jahren jeweils eine Tagung (vom Abend des ersten Tages bis zum Nachmittag des zweiten) stattfand, so sind ab 2009 jährlich mehrere Veranstaltungen unterschiedlicher Konzeption und Größe geplant. So können die Vorbereitungszeiten kürzer gehalten und die Themen der Tagungen zeitnäher und flexibler gesetzt werden.

Das respektvolle Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft und mit unterschiedlichen Traditionen zu fördern und nationalistischen und fremdenfeindlichen Tendenzen entgegenzuwirken, ist das zentrale Anliegen der „Markierungen“.

Die „Markierungen - Gespräche zur kulturellen Vielfalt“ wenden sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit, als auch an politisch Verantwortliche. Linz ist dafür ein passender Ort, sowohl geographisch, wie historisch, als auch wegen des offenen Klimas der Stadt, in dem immer schon Begegnungen verschiedenster Kulturen und Nationalitäten stattgefunden haben.

Ein unabhängiges Personenkomitee*) ist Träger der Tagungsreihe „Markierungen“, die 2006 zum ersten Mal stattgefunden haben. Die „Markierungen“ werden vom Land Oberösterreich und der Stadt Linz gefordert.

Markierungen 06 und 07

Bereits 2006 und 2007 fanden Markierungen - Gespräche zur kulturellen Vielfalt statt:

Bisherige Tagungen / Dosavadní zasedání:

Markierungen '06
Angst vor Europa? – Kulturelle Vielfalt als Herausforderung
Strach z Evropy? – kultůrni mnohostranost jako výzva
16. – 17. Mai /
května 2006


Markierungen '07

Integration: Toleranz der Grenzen – Grenzen der Toleranz

Integrace: tolerance hranic– hranice tolerance
10. – 11. Mai / května 2007

Der Verein Markierungen

Als Träger von 'Markierungen' fungiert ein unabhängiges Personenkomitee, das sich als Verein organisiert hat:

Peter Assmann (Dir. Oö Landesmuseum), Christian Cakl (SOS-Menschenrechte), Jasmine Chansri (LAbg.), Gerda Forstner (Kulturdirektion Linz), Andreas Gruber (SOS-Menschenrechte), Martin Hochleitner (Oö. Landesgalerie), Siegbert Janko (Kulturdirektor Stadt Linz), Mümtaz Karakurt (Verein Migrare) Ilse Kögler (Prorektorin Kath.-Theol. Universität Linz), Manfred Lechner (Vizerektor Kunstuniversität Linz), Monika Leisch-Kiesl (Kath.-Theol. Universität Linz), Gerald Mandlbauer (Chefredakteur OÖ Nachrichten), Walter Ötsch (Johannes Kepler Universität), Reinhard Kannonier (Rektor der Kunstuniversität Linz), Helmut Obermayr (ORF Landesstudio OÖ), Peter Spieler, Wolfgang Steiner (Vizepräs. UVS), Elvira Tomancok (Frauenbeauftrage der Stadt Linz), Gunther Trübswasser (LAbg. und Sprecher des Personenkomitees)

Was sind die Markierungen?

Die Tagungsreihe "Markierungen" will die offene und schwelende Angst vor Europa thematisieren, um Minderheitenrechte zu fördern und Rassismus und Diskriminierung zu bekämpfen.

Die Markierungen wenden sich an die Wissenschaft, die Politik, an Kunst- und Kulturschaffende sowie an eine interessierte Öffentlichkeit, um Raum für kontroverse Diskurse zu geben und Ideen und Strategien anzuregen.

Die Veranstaltung "Markierungen" wird jährlich im Mai abgehalten. Dier erste Veranstaltung fand im Mai 2006 statt.

Markierungen in Tschechisch


Dobré soužití vzájemně se respektujících rozdílných kultur a tradic v rostoucí evropě bude jedním z největších úkolů příštích desetiletí. Nejen v rámci vztahů mezi jednotlivými členskými státy nýbrž i v rámci krajů a komunit je politika povolána organizovat soužití lidí rozdílného původu a potlačovat nacionalistické tendence. To je jasný cíl evropské politiky.

Z těchto úvah vznikl záměr, uspořádat každoroční zasedání, na kterém se sejdou odborníci z oblasti vědy, kultury a politiky, aby dali prostor svým nápadům, strategiích a rozhodnutím, a také kontroverzním diskuzím.

Takto uskutečněné „Markierungen – Rozhovory ke kulturní mnohostranosti“ se obrací jak na zainteresovanou veřejnost tak na zástupce z politiky. Vhodným místem pro takové zasedání je Linec, a to jak geograficky, tak historicky, ale i kvůli otevřenému klima města, ve kterém se vždy konala setkání nejrůznějších kultur a národností.

Nezávislý výbor je nositelem řady zasedání „Markierungen“, které se v roce 2005 konalo poprvé. „Markierungen“ jsou podporovány krajem Horní Rakousko a městem Linz

Markierungen - Gespräche zur kulturellen Vielfalt

Das respektvolle Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Traditionen in einem größer werdenden Europa wird eine der Herausforderungen der kommenden Jahrzehnte sein. Aber nicht nur in den Beziehungen zwischen den einzelnen Mitgliedsstaaten, sondern auch innerhalb der Regionen und Kommunen ist die Politik aufgerufen, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft zu organisieren und nationalistischen Tendenzen entgegenzuwirken. Das ist ein erklärtes Ziel europäischer Politik.

Aus diesen Überlegungen ist das Vorhaben entstanden, jährlich eine Tagung einzurichten, bei der sich Wissenschaft, Kunst und Politik treffen, um Ideen, Strategien und Entscheidungen zu ermöglichen, aber auch Raum für kontroverse Diskurse zu eröffnen.

Die so ins Leben gerufenen „Markierungen - Gespräche zur kulturellen Vielfalt“ wenden sich sowohl an die interessierte Öffentlichkeit, als auch an politisch Verantwortliche. Linz erscheint als passender Ort für solch eine Tagung, sowohl geographisch, wie historisch, als auch wegen des offenen Klimas der Stadt, in dem immer schon Begegnungen verschiedenster Kulturen und Nationalitäten stattgefunden haben.

Ein unabhängiges Personenkomitee ist Träger der Tagungsreihe „Markierungen“, die 2005 zum ersten Mal stattgefunden haben. Die „Markierungen“ werden vom Land Oberösterreich und der Stadt Linz unterstützt.